Rückblick: Kunstpädagogischer Saloon #2

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Am 21.05. fand der Kunsptädagogische Saloon #2 im Hörsaal der Kunsthochschule Mainz statt. Zu Gast hatten wir Herrn Schürmann, den Fachleiter für Bildende Kunst in Mainz und drei seiner Referendarinnen. Ihnen Danken wir bei dieser Gelegenheit nochmals ganz herzlich für Ihren Besuch!

Zu Beginn hielt Prof. Dr. Wolfgang Ranft eine Ansprache. Diese können Sie unter diesem Link nachlesen.

Es folgt der Teilnehmerbericht einer Studentin:

Viele Studierende blicken bang auf die Zeit, die im Referendariat auf sie zukommen wird. Sie wird uns überfordern, wir werden viele Fehler machen und vielleicht auch an unserer Wahl zweifeln. Uns sind Horrorgeschichten von Haarausfall und Migräne zu Ohren gekommen und wir haben Angst, dass uns die Universität nicht ausreichend vorbereitet.
Zu Beginn erzählt uns Herr Schürmann, was im Referendariat auf uns zukommen wird. Dank der humorvollen Art und einigen schönen Anekdoten stellt sich ein gewisses Gefühl der Erleichterung ein. Nicht weil uns das Referendariat weniger anspruchsvoll als vorher erscheint, sondern weil klar wird, dass trotz allem Raum für Fehler, für Überforderung, eben für Menschliches bleibt. Wir wissen, dass wir nicht als Lehrer an der Schule ankommen werden. Und die Fachleiter wissen das auch. Das Referendariat ist ein Lernprozess. Wenn ich Herrn Schürmann richtig verstanden habe, besteht eine der schwierigsten Aufgaben darin, das was wir in unserem Kunststudium verinnerlicht haben, was über unseren Kopf in unseren Bauch gewandert ist, zurück in den Kopf zu holen und so zu vermitteln (und damit meine ich nicht „herunterbrechen“), dass es auch die Köpfe der Schülerinnen und Schüler erreicht. In der Hoffnung, dass es dort weiterarbeitet und tiefer wandert. Außerdem hatte er noch einen ganz konkreten Tip: So viele Bilder anschauen, wie möglich! (Angeblich ist das Klo ein sehr geeigneter Ort dafür.)
Den nächsten Programmpunkt bildeten die Erfahrungsberichte der drei Referendarinnen. Da saßen sie (viele von uns kennen sie noch vom Studium an der Kunsthochschule)… lachend, energiegeladen, mit vollem Haar, und erzählten uns mit strahlenden Augen von ihrer Arbeit, welche sie trotz allen Anspruchs, zu erfüllen scheint.
Die anschließende Zeit zum ungezwungenen Plaudern mit den Gästen nutzten viele Teilnehmer noch ausgiebig.
Ich denke, dass einige von uns das Referendariat nun mit etwas mehr Gelassenheit auf sich zukommen lassen können, ohne ständig das Gefühl zu haben, nicht darauf vorbereitet zu sein. Vielen Dank dafür!
 
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